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W07: Grenzen im Spannungsfeld Beruf – Selbstwahrnehmung und Handlungsfähigkeit stärken

„Du musst auf deine Grenzen achten!“ „Du musst über deine Grenzen hinausgehen!“ „Strukturelle Grenzen für Frauen in MännerGesellschaften“ – kaum ein Begriff ruft so viele verschiedene Assoziationen hervor. Grenzen haben unterschiedliche Dimensionen: persönlich, gesundheitlich und strukturell. Sie können hilfreich oder hinderlich sein. Eigene limitierende Glaubenssätze hindern uns, unser volles Potenzial zu erreichen, während das Übergehen körperlicher und mentaler Grenzen zu Leistungseinbußen und Gesundheitsrisiken führen kann. Gleichzeitig werden wir als Frauen in männlich geprägten Kontexten mit strukturellen Grenzen konfrontiert. So entsteht ein komplexes Spannungsfeld, geprägt von Leistungsdruck, Anpassung, Perfektionismus und Grenzüberschreitungen, in welchem wir schnell das Gefühl für die eigenen Grenzen verlieren. Ungesunde Dynamiken zu durchbrechen und im eigenen Interesse zu handeln, setzt voraus, Grenzen wahrzunehmen und einordnen zu können.

Wo liegen meine Grenzen? Welche begegnen mir im Berufsalltag? Wo stehe ich mir selbst im Weg? Wo werden meine Grenzen überschritten? Wie kann ich diese Muster durchbrechen?

Im Workshop nutzen wir das KomfortzonenModell, Selbsteinschätzungstools, Gruppenaustausch und die gemeinsame Entwicklung von Handlungsimpulsen, um diese Fragen individuell und konkret zu bearbeiten. Der Fokus liegt auf dem, was wir selbst tun können, unter Berücksichtigung struktureller Dynamiken. So stärken wir unsere Handlungsfähigkeit.

Die Referentin: Lena Limpert

Lena Limpert ist staatlich-anerkannte Sozialpädagogin und ehemalige Berufsfeuerwehrfrau. Zusätzlich qualifiziert ist sie durch eine Weiterbildung als Natur- und Achtsamkeitstrainerin. Sie hat sich auf die Arbeit mit Frauen und Mädchen spezialisiert und befindet sich aktuell in der Ausbildung zur Expertin für ganzheitliche Frauengesundheit. Ihr persönlicher Fokus liegt vor allem auf der Vermittlung eines gesunden Umgangs mit Grenzen und einer guten Selbstwahrnehmung. Sie arbeitet aus einer klar feministischen, parteilichen und stärkenden Haltung gegenüber Mädchen und Frauen.