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30.08.10: 15th International Conference for Women Engineers and Scientists 2011 in Australien: bis 1. Dezember Abstracts einreichen
ICWES15 – die International Conference for Women Engineers and Scientists –...
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02.10.10: Mein Kopfhörer für meine Musik!
Mutter-Tochter-Kurs zum Kopfhörer bauen
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Aktuell: Fotos zur Ordensverleihung am 4.12.2009
Ordensverleihungen zum Tag des Ehrenamtes auf der Homepage des Bundespräsidenten Horst Köhler
Der erste Mädchen-Technik-Tag in München
Vorbesprechung (Foto Loni Liebermann):
Begeistert von ihrem Beruf als Eisenbahningenieurin möchte Maren Heinzerling mehr junge Frauen zu einem technisch-naturwissenschaftlichen Beruf motivieren. Gemeinsam mit den Studentinnen Daniela Helding, Ingrid Kardinal, Sylvia Kegel und Andrea Bör (geb. Hundkammer) bespricht sie das Konzept für den 1.Münchner-Mädchen-Technik-Tag, den sie sich zusammen mit ihrem Arbeitgeber MBB (jetzt EADS) ausgedacht hat und mit Unterstützung der Großfirmen Audi, BMW, Bosch, Dornier, IBM, MTU, Siemens und den Stadtwerken München erfolgreich umsetzen kann.
Das Publikum (Foto MBB)
Dank der Mitarbeit von zwei befreundeten Studiendirektorinnen, Adelinde Schinabeck und Hanna Mehler, wird die Veranstaltung in allen Münchner Gymnasien angekündigt. Mehr als 250 Schülerinnen melden sich spontan an und folgen interessiert den offenen Berichten von Ingenieurinnen, die bereits im Beruf stehen. In den folgenden Jahren werden überall in Deutschland Mädchen-Technik-Tage nach dem Münchner Konzept abgehalten; sie sind die Vorläufer des seit 2002 bundesweit durchgeführten Girls’ Days.
Maren Heinzerling im Gespräch mit Gymnasiastinnen auf dem 2.Münchner-Mädchen Technik-Tag 1991 (Foto: MBB)
Vortragsreihe „Studium – und danach?“ Frauen tragen vor.
Auf der Tagung der Frauenbeauftragten an Bayrischen Hochschulen in Tutzing vom 8. bis 10 Dezember 1989 entwickelt Maren Heinzerling zusammen mit Sylvia Kegel vom deutschen ingenieurinnenbund und den Vertreterinnen der TU und der TFH München die Idee einer Vortragsreihe vor Studierenden, in der Ingenieurinnen aus ihrem Berufsleben berichten. Damit sollen weibliche Vorbilder vorgestellt werden; den Studierenden sollen die Berichte aus dem Ingenieuralltag Anhaltspunkte für ihre Berufsorientierung bieten.
Sylvia Kegel im Gespräch mit der Frauenbeauftragten der TFH München, Prof. Dr. Ursula Schrag, und Helga Ebeling vom Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung (eigenes Foto)
Über 20 Jahre Einsatz
- für mehr Frauen in Ingenieurberufen
- für die Akzeptanz von Ingenieurinnen
- für Vereinbarkeit von Beruf und Familie und
- für die Durchsetzung von Teilzeitlösungen.
- auf dem Girls´day (eigenes Foto)
Maren Heinzerling gehört 1986 zu den Mitbegründerinnen des Arbeitskreises „Frauen in Naturwissenschaft und Technik“ im Deutschen Akademikerinnenbund (DAB). Unter der Leitung von Barbara Leyendecker stellt der Arbeitskreis zusammen mit den Verbänden dib, VDI und VDE 1988, 1989 und 1990 einen Stand „Frau + Technik“ auf die Beine und macht damit Ingenieurinnen auf der Hannover Messe sichtbar. Aus diesem Projekt geht der WoMenPower-Kongress hervor. Anlässlich des 20-jährigen Jubiläums sind die Vertreterinnen des DAB wieder mit einem Stand präsent und werden von der Messeleitung der Hannover Messe geehrt.
DAB-Vertreterinnen aus dem Kongress WoMenPower: von l. nach rechts: Sabine Hartel-Schenk, Corinna Hengsberger, Barbara Leyendecker, Maren Heinzerling, Birgit Zich (eigenes Foto)
Auf dem Weltkongress der International Federation of University Women /IFUW) 1989 in Helsinki halten Maren Heinzerling und Birgit Zich einen Workshop über Teilzeitregelungen in der Industrie. Dabei entwickeln sie zusammen mit den Teilnehmerinnen aus aller Welt das Konzept „Altersteilzeit“ als humanen Ausstieg aus dem Berufsleben, effektiven Know-How-Transfer auf NachfolgerInnen und die Hoffnung, auf diese Weise Frauen den Weg in Entscheidungsebenen zu erleichtern.
Auf dem Deutschen Ingenieurtag 1989 in Aachen entwickelt Maren Heinzerling einen Lebensplan für Ingenieurinnen und Ingenieure mit einer partnerschaftlichen Aufteilung der Familienaufgaben. Teilzeitlösungen sind eine unverzichtbare Voraussetzung für seine Verwirklichung.
Vortrag vor dem Verein Deutscher Ingenieure (VDI) (eigenes Foto)
"Zauberhafte Physik in Grundschulen"
1969 entwickelt Maren Heinzerling zusammen mit Ehemann Werner für die wenige Monate alte Tochter Lucie einen Kinderwagen mit Fenstern; Tochter Lucie soll etwas von der Welt sehen und nicht immer nur auf die weiße Wand starren müssen.
Tanzender Bleistift auf der Nase einer Bauingenieurin(eigenes Foto)
2006 hält Maren Heinzerling in der Beuth-Hochschule für Technik in Berlin einen Vortrag, in dem sie Mitglieder des DAB und Frauen im Ingenieurberuf (fib) zum Experimentieren mit Kindern anregt. Dank dieses Vortrags wird sie an die Bürgerstiftung Berlin empfohlen, mit der sie das Projekt „Zauberhafte Physik in Grundschulen“ entwickelt.
Seit Februar 2007 führt Maren Heinzerling physikalische Experimentierstunden in Grundschulen durch. Inzwischen hat sie ein Team aus 30 Physikpatinnen und -paten, hat über 120 Versuche aus den Themenfeldern Luft, Wasser, Strom, Magnete und Mechanik entwickelt und betreut fünf Grundschulen regelmäßig einmal pro Woche. Zusätzlich führen sie und ihr Team zusammen mit den Auszubildenden von Siemens Professional Education Schnupperstunden an interessierten Grundschulen durch. 500 bis 600 Kinder kommen jeden Monat in den Genuss der spannenden Zauberstunden.
"Tanzende Rosinen (Foto: Jen Preusler)
Bei dem Versuch „Tanzende Rosinen“ werden einige Rosinen in eine Flasche mit Mineralwasser gefüllt; sofort setzen sich Kohlensäurebläschen an den Rosinen fest und lassen sie auf und ab schweben.
"Saugende Blätter" (Foto Schrader)
Maren Heinzerling zeigt zwei kleinen Grundschülern aus einer Brennpunktschule in Berlin-Kreuzberg die Wirkung von strömender Luft: im Luftstrom entsteht Unterdruck, so dass die beiden Blätter zusammen gesogen werden; man nennt diesen Effekt „aerodynamisches Paradoxon“.
Päsentation im Schlosspark Bellevue (Foto CB.e)
Das Projekt „Zauberhaft Physik in Grundschulen“ hat inzwischen so viel Anerkennung gefunden, dass Maren Heinzerling es 2009 zusammen mit ihrem Kollegen Dietrich Teutscher auf dem Sommerfest des Bundespräsidenten Horst Köhler vorstellen darf.
Die Eisenbahningenieurin
Im Verlauf ihrer Berufstätigkeit erkennt Maren Heinzerling typische gendergeprägte Entscheidungen im Verkehrswesen. In Ihrem Vortrag „Ingenieurinnen entwickeln Konzepte für den Verkehr 2000“ formuliert sie 1993: „Stadt- und Verkehrsplanung wird überwiegend von Männern im Alter von 30 bis 65 Jahren bestimmt, die morgens mit dem Auto ins Büro fahren und abends wieder zurück. Damit bleiben die Bedürfnisse von 70% der Bevölkerung unberücksichtigt“. Neben ihren beruflichen Aufgaben engagiert sie sich ehrenamtlich für diese Bedürfnisse.
Im Jahre 2000 auf der Expo in Hannover hält sie einen Vortrag „Mobilität aus Sicht der Frauen“ und prangert dabei Gegebenheiten an, die auf unterschiedliche Fahrtzwecke aber auch körperlichen Unterschiede zwischen Frauen und Männern zurück zu führen sind. Nach ihrer Pensionierung gründet sie mit drei Ingenieurinnen einen fib-Arbeitskreis „Multimobíl“, der Versäumnisse bei der Information im öffentlichen Verkehr Berlins aufzeigt.
Liniennetzpläne ausser Sichtweite (eigenes Foto)
Design-Defizite, die auf männlichen Sichtweisen beruhen, hält sie immer wieder mit ihrem Fotoapparat fest, um zu dokumentieren, wie wichtig es ist, in gemischten Teams zu arbeiten.
Ordensverleihungen zum Tag des Ehrenamtes auf der Homepage des Bundespräsidenten Horst Köhler


















